Jahresrückblick 2019
Sonntag, den 22. Dezember 2019
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Liebe Adlerraner, liebe Fußballfans,

ereignisreiche Tage liegen auch im Jahr 2019 hinter uns und unserem SV Adler. Emotionen, Leidenschaft, sportliche Erfolge aber auch bittere Niederlagen. Eben alles was unseren Lieblingssport so ausmacht.

Für unsere Bezirksligakicker endete die abgelaufene Saison 18/19 auf dem sechsten Tabellenplatz. Eine erneut gute Platzierung, welche zeigt, dass man auch mit wenig Mitteln, dafür mit viel Einsatz, einiges erreichen kann. Allerdings war für Trainer Udo Hauner nach der Saison (vorläufig) Feierabend. Nach sechs Jahren als Cheftrainer übergab er den Posten an Pierre Schmitz. Und geografisch ging es jetzt mehr in den Essener Raum, leider mit mäßigem Erfolg. Nachdem Schmitz berufsbedingt immer öfter, sowohl beim Training als auch sonntags an der Seitenlinie passen musste, übernahmen Udo Hauner und Massimo Lo Mele wieder die Geschicke. Seither stabilisierte sich das Team wieder und blieb zuletzt fünf Mal ungeschlagen. Mit 11 Punkten aus den letzten fünf Partien, überwintert der SV Adler damit auf Rang 8 in der Tabelle. Mit jeweils zwei Unentschieden gegen den Spielclub 20 und Arminia Klosterhardt und dazu ein 2:1 Erfolg gegen den souveränen Spitzenreiter BG Überruhr blieben die Rothebuscher gegen die Top 3 der Liga zudem ungeschlagen.

Bundesweit, leider im negativen Sinne, machte unsere Zweite Mannschaft auf sich aufmerksam. Auch wenn die Presse nicht immer fair über eine "wüste Schlägerei" am Ende einer spannenden Kreisligapartie berichtete, gab's für den SV Adler nichts zu beschönigen. Entsprechende Konsequenzen wurden gezogen und die Mannschaft wurde umgehend vom Spielbetrieb abgemeldet. Zur neuen Saison kam mit Erol Kücückarslan ein neuer Trainer und eine komplett neue Mannschaft an die Siepenstraße. Sowohl auf und neben dem Platz eine starke und sympathische Truppe, die sich mit tollen Fußball und der Herbstmeisterschaft in der Kreisliga C selbst belohnte. Mit 53 Treffern führt Sven Bugla zudem die Torjägerliste an. Nicht nur in der eigenen Liga, sondern Bundesweit (10. Liga).

Was haben wir nicht alle mit unserer A-Jugend mitgefiebert! Am Ende fehlte nur ganz wenig zum Niederrheinliga-Aufstieg. Es wäre der erste nach über zehn Jahren gewesen. Nach dem Gewinn der Meisterschaft, nach zwei Siegen und einer Niederlage in der Qualirunde, unterlagen unsere Jungs in einem Entscheidungsspiel denkbar knapp mit 0:1 gegen den SC Velbert. Ja, es war ein klares Abseitstor, aber so ist halt Fußball. Und sind wir mal ehrlich, wäre es andersherum gelaufen, hätten wir uns auch nicht beschwert. Was aber bleibt, ist Fußball, der uns begeisterte und stolz gemacht hat. Mit dem Abgang von Trainer Patrick Wojwod und dem verpassten Aufstieg, drohte auch der große Umbruch. Dennoch schaffte es der SV Adler mit viel Mühe und den Trainern Tobias Hauner und Joel Goldberg wieder eine schlagkräftige Truppe an den Start zu bringen. Der Lohn: Platz eins in der Qualigruppe zur Kreisliga A. Mit freundlicher Unterstützung aus der neuen B-Jugend, die dem dünnen A-Jugendkader immer wieder aushalf.

Die B-Jugend kam zu Saisonbeginn als komplette Einheit vom VfB Bottrop an die Siepenstraße und sorgte als Jungjahrgang, ebenfalls mit Platz eins in der Qualirunde, bereits jetzt schon für viel Furore. Ein Trainerteam das mit viel Leidenschaft zu Werke geht und eine Mannschaft die sich nie aufgibt und bis zuletzt kämpft. So wie beispielsweise im Kreispokal bei Rhenania Bottrop, was uns alle viel Freude bereitete.

Ebenfalls stellte der SV Adler eine F-, eine D- und eine C-Jugend. Die beiden zuletzt genannten Jahrgänge, dürfen nach Freundschaftsspielen in der Vorrunde, nun auch endlich am Ligabetrieb teilnehmen.

Nach den jüngsten, kommen wir jetzt zu den älteren Herrschaften. Die Altherrentruppe hat erneut am Duisburger Traditionscup teilgenommen. Nach dem Turniersieg im Vorjahr sprang diesmal ein hervorragender zweiter Platz heraus. Unsere nicht mehr aktive Altherren Mannschaft trifft sich weiterhin regelmäßig zur einer gemütlichen Runde im Waldstadion, musste vor wenigen Tagen aber einen schmerzlichen Verlust hinnehmen. Unser „Hansi" ist unerwartet von uns gegangen. An dieser Stelle ein herzliches Beileid und viel Kraft an seiner Familie und seinen Freunden. Ein Verlust, der uns alle getroffen hat.

Einen Hauch von ganz großer Fußballbühne erreichte den SV Adler Mitte des Jahres. Mit zwei Sommercamps und anschließendem Regelbetrieb zog die Paris Saint-Germain Academy ins Waldstadion Rothebusch ein. Fortan zierte das Wappen des französischen Top-Clubs die Anlage des SV Adler. Eine Bereicherung, die im neuen Jahr eine Fortsetzung findet.

Nicht zu vergessen, unsere Damen-Turnabteilung, die seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des SV Adler Osterfeld ist. Dafür gilt es besonders Übungsleiterin Ute Arnsmann zu danken, die sich seit über 30 Jahren für den Verein engagiert und allen Widrigkeiten der letzten Jahre, vor allem was die Örtlichkeiten (Turnhallenwechsel) betrifft, entgegenstellt.

Zu guter Letzt möchten wir uns natürlich auch wieder bei allen bedanken, die uns mit ihrem Engagement und ihrer kostbaren Zeit Unterstützt haben. Ehrenamt ist keine Selbstverständlichkeit, für kleine Vereine, wie unseren SV Adler aber überlebenswichtig. Darum sagen wir herzlichen Dank und hoffen auch zukünftig auf eure Vereinstreue. Natürlich gilt es auch allen Sponsoren und Gönnern zu danken, ohne denen ein Spielbetrieb ebenfalls nicht funktionieren würde. Den Spielern, welche uns in der Winterpause verlassen, wünschen wir für die Zukunft alles erdenklich Gute. Danke für euren Einsatz!

Liebe Fußballfans, liebe Osterfelder, liebe Anhänger des SV Adler, das Jahr neigt sich jetzt dem Ende zu und deshalb wünschen wir euch und euren liebsten schöne Weihnachtstage, einen guten Rutsch und vor allem alles Gute und viel Gesundheit für das neue Jahr 2020.

Euer Carsten Kemnitz
(Sportlicher Leiter)