Pierre Schmitz neuer Cheftrainer
Mittwoch, den 10. Juli 2019
werner-schmitz 720Manuel Werner (1.Vorsitzender) und Trainer Pierre Schmitz

Pierre Schmitz wird neuer Trainer beim SV Adler Osterfeld. Damit tritt er die Nachfolge von Udo Hauner an. Hauner selbst wird ihm als Co-Trainer zur Seite stehen.

Der 33-jahrige der zuletzt beim SV Meiderich an der Seitenlinie stand, ist kein unbekannter am Rothebusch. In der Saison 2012/2013 spielte er bei Adler unter Achim Mawick in der Bezirksliga und betreute im selben Jahr bereits die A-Jugend als Trainer. „Pierre Schmitz ist für mich ein wirklich sehr interessanter Trainer, weil er schon mal als Spieler hier war und unter meiner Regie als Jugendleiter auch die A-Jugend trainierte. Von einer Mannschaft, die vom Potenzial nicht die beste A-Jugend war. Aber er hat eine super Trainingsarbeit geleistet und die Jungs dahin gebracht, dass die Spiele gewonnen haben. Er hat sie mit null Punkten übernommen und hat sie wirklich gut geformt", sagt Udo Hauner zum neuen Mann an der Seitenlinie.

„Ich war selber überrascht", so die erste Reaktion von Schmitz auf das neue Traineramt. Denn er weiß auch: „Erste Mannschaft ohne Udo ist schwer vorstellbar! Für die Jungs ist es ungewohnt und für mich auch." Schmitz, der aus der Jugend von Hamborn 07 entsprang und dort von der Kreisliga A bis zur Verbandsliga alles gespielt hat, aber dort auch seine ersten Trainererfahrungen gesammelt hat, ist mittlerweile im Besitz der Trainer B-Lizenz. Weitere Trainerstationen waren u.A. beim MSV Duisburg (U11), SuS 09 Dinslaken (A-Jugend) und FSV Duisburg (A-Jugend).
 
schmitz-meiderich.freig 250 Pierre Schmitz:

Ich habe Bock darauf,
ich möchte das die Jungs Spaß
und ebenfalls Bock darauf haben



Zurück beim SV Adler sagt Schmitz: „Ich habe Bock darauf, ich möchte das die Jungs Spaß und ebenfalls Bock darauf haben. Das geht nicht immer. Nicht beim Training, nicht beim Spiel. Manchmal hat man so Phasen. Ich habe meine Vorstellungen, gar keine Frage. Das habe ich den Jungs auch gesagt. Da werde ich versuchen drauf hinzuarbeiten, so wie ich mir den Fußball vorstelle zu spielen. Und ich hoffe, dass wir damit erfolgreich sind. Ich gebe mein Bestes und das verlange ich von den Jungs auch. Es bekommt keiner einen Stammplatz versprochen, hier soll sich jeder irgendwie reinknien."
 
Manuel Werner, 1. Vorsitzender des SV Adler, ist von der neuen Lösung überzeugt und sieht mehr Chancen als Risiken: "Udo ist am Ende der Saison zu mir gekommen und hat mich darum gebeten sein Amt niederlegen zu dürfen. Er möchte sich anderen Aufgaben im Verein widmen und sieht seine Mission als Trainer für erfolgreich abgeschlossen. Das kam für mich nicht ganz überraschend, da er bereits im Laufe der Saison etwaige Andeutungen gemacht hat. Generell ist die Vorstellung ohne Udo Hauner an der Seitenlinie zunächst schwer vorstellbar, aber ich sehe in diesem Wechsel auch eine große Chance. Es kommt nach sechs Jahren ein neuer Trainer mit neuen Ideen und er wird neue Reize setzen, welche eventuell bei dem Einen oder Anderen 5 % mehr rausholen. Wir haben in den letzten Jahren immer unter den ersten sechs Plätzen mitgemischt, aber es haben immer die letzten Prozentpunkte gefehlt. Ich kenne Pierre sehr gut und er war einer der ersten Namen die mir in den Kopf gekommen sind und wir waren nach einem kurzen Telefonat und einem persönlichen Gespräch sehr schnell einig, dass es für beide Seiten die wohl beste Lösung für einen "Neuanfang" sein könnte. Einige Spieler kennen ihn, für einige wird er neu sein. Wie bereits gesagt, sehe ich in diesem Wechsel mehr Chancen als Risiken."

Neuland Bezirksliga-Gruppe 6

Schmitz: „Ich schätze die Essener Gruppe schwieriger ein. Aber mit der Mannschaft ist da schon einiges zu machen. Wir wollen natürlich das Bestmögliche rausholen. Aber es ist natürlich schwierig, weil man die Gruppe nicht so kennt. Viele Vereine aus dem Essener und Bottroper Raum können da richtig investieren.