A-Jugend gewinnt 14-Tore Krimi
Samstag, den 02. November 2019
a-swa 720Leo Prinz: Geburtstagskind und Torschütze zum 3:0 - Alles Gute zum Achtzehnten!

swalstadenadlerosterfeld
Schwarz-Weiß Alstaden - SV Adler Osterfeld  6:8 (1:3) 02.11.2019 - 16:30
A-Junioren Quali Gr.A – 10.Spieltag 2019/2020


Die A-Junioren des SV Adler setzten sich in einem völlig verrückten Topspiel mit 8:6 bei Schwarz-Weiß Alstaden durch. Erfolgreichster Torschütze war Anel Mujezinovic mit sechs Treffern.

In der Vorwoche musste das Team von Tobias Hauner und Joel Goldberg erstmals Punkte liegen lassen. Allerdings war die Niederlage bei Rhenania Bottrop der dünnen Personaldecke geschuldet. Mit nur acht Spielern angetreten, wurde die Partie beim Spielstand von 3:1 kurz vor Schluss abgebrochen. Da waren von acht angetretenen Spielern, nur noch sechs spielfähig.

Heute sah es etwas besser aus, dennoch standen bei Anpfiff nur zehn Adler Akteure auf dem Platz. Erst zehn Minuten nach Spielbeginn komplettierte Anel Mujezinovic den Adler-Nachwuchs. Und wie: Kaum auf dem Platz erzielte Mujezinovic zwei Tore und bereitete das 3:0 durch Geburtstagskind Leo Prinz mustergültig vor. „Da konnten wir direkt unser frühes Pressing spielen, was dann auch schnell mit schönen Kombinationen zu einer 3:0 Führung geführt hat", beschrieb Joel Goldberg die Anfangsphase. Da waren gerade mal 15 Minuten gespielt. Zur Erinnerung, im Hinspiel wie auch im Kreispokal setzte sich der SV Adler nur jeweils knapp mit 1:0 gegen die Kuhle-Kicker durch. Mit einem abgefälschten Ball verkürzte Alstaden zur Halbzeit, doch statt 3:1 hätte es auch gut und gerne 6:2 stehen können.

Die zweite Hälfte hätte schlechter nicht starten können. Innerhalb von vier Minuten stellte das Team von Raphael Steinmetz, Regionalligaspieler bei RWO und Trainer der Alstadener, das Spiel mit zwei Toren auf den Kopf. „Wie man uns ab und an kennt, haben wir das Spiel nicht mehr ernst genommen und dadurch schnell den Ausgleich kassiert", monierte Goldberg. Doch Adler hatte die passende Antwort und ging durch Mujezinovic postwendet wieder in Führung. Besser noch, durch zwei weitere Treffer von Mujezinovic und ein starkes Freistoßtor von Berkey Miyanyedi schraubte Adler das Ergebnis sogar auf 7:3 hoch. Doch selbst eine vier Tore Führung, zehn Minuten vor Schluss, geriet nochmal in Gefahr. „Durch die hohe Führung sind wir wieder leichtfertig geworden und haben durch einfache Ballverluste und ein bisschen zu verspielt sein, den Gegner wieder zurückgebracht. Wo man dann aber auch den Hut vorziehen muss, die nie aufgegeben haben und dann letztendlich wieder rankamen", hatte Goldberg auch für den Gegner lobende Worte übrig. Denn Alstaden kam nochmal auf 6:7 heran. „Wo wir dann aber letztendlich den Sieg mehr wollten und den Deckel draufgemacht haben", erklärte Goldberg. Für den letzten und insgesamt vierzehnten Treffer des Abends zeigte sich erneut Anel Mujezinovic verantwortlich

„Nach so einem Sieg muss man die Jungs natürlich loben! Trotz des dünnen Kaders, geben die jede Woche Gas. Da muss ich den Hut vor ziehen wie die jeden Samstag alles geben und sich wirklich reinhängen und zerreißen. Und da war der Sieg letztendlich auch verdient", zeigte sich Goldberg, der heute für den verhinderten Hauner, alleine an der Außenlinie stand, mehr als zufrieden.

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