1:5 Klatsche gegen Werden-Heidhausen
Sonntag, den 03. November 2019
werden2 720In der Tabelle auf Augenhöhe, im Spiel deutlich unterlegen.

adlerosterfeldwerdenheidhausen
SV Adler Osterfeld - SC Werden-Heidhausen  1:5 (1:2)
03.11.2019 - 14:30
Bezirksliga Niederrhein Gr.6 – 14.Spieltag 2019/2020

Erneut steht der SV Adler nach 90 Minuten mit leeren Händen da. Gegen die jetzt punktgleichen Gäste vom SC Werden-Heidhausen gab´s eine derbe 1:5 Klatsche dazu.

„Das war mal wieder so ein Spiel, wo wir nicht das gezeigt haben, was wir können", erklärte Trainer Pierre Schmitz nach Spielschluss. Denn bereits nach zehn Minuten konnten die Gäste per Strafstoß in Führung gehen. Andre Kampen hatte nur wenig später den Ausgleich auf dem Fuß, für diesen sorgte dann aber Mazlum Itmec mit einem Distanzschuss nach etwas mehr als zwanzig Minuten. Auf der Gegenseite stellten die Essener den alten Abstand aber umgehend wieder her. „Im Moment sind wir in einer Situation, wo wir solche Spiele auch nicht mehr drehen. Da fehlt die Motivation, die ganze Körpersprache und das mutige Auftreten was wir am Anfang der Saison noch hatten", beschrieb der Linienchef das derzeit glücklose Auftreten des SV Adler. Erneut Pech hatte Itmec, denn wie in der Vorwoche verhinderte die Latte nach einem Distanzschuss den Ausgleich.

Im zweiten Abschnitt verpasste Tobias Hauner zunächst den Ausgleichstreffer, die Hereingabe von Kampen war allerdings, auch aus kurzer Distanz schwer zu nehmen. Und wenn du vorne kein Glück hast, kommt hinten meist Pech dazu. Relativ unbedrängt trifft da Robert Trimborn unglücklich ins eigene Netz, 1:3 nach 65. Minuten. In der Folgezeit mühte sich Adler zwar den Anschluss herzustellen, wurde letztendlich für das naive und glücklose Zweikampfverhalten mit zwei weiteren Gegentreffer bitter bestraft.

Pierre Schmitz war natürlich bedient und appellierte an die Mannschaft: „Das war auf gut deutsch gesagt, ein scheiß Spiel von uns. Und das muss sich einfach ändern. Die müssen sich jetzt zusammenraufen und die Arschbacken zusammenkneifen. Speziell jetzt im Derby gegen Königshardt müssen wir brennen und da muss die Leidenschaft zurückkommen. Die Mannschaft ist jetzt gefragt, sonst rutschen wir ganz Unten rein."

Tore: 0:1 Marius Neef (20. FE), 1:1 Mazlum Itmec (20.), 1:2 Jason Munsch (33.), 1:3 Eigentor (65.), 1:4 Tim Latsinoglou (76.), 1:5 Timo Orlic (87.)

Es spielten: Strauch – Taner, Kücükarslan, Pieritz, Kampen (70. Klujew), Hauner, Itmec, Matuszzak, Saglam (46. Werner), Trimborn (84. Kocakaya), Goldberg (60. Gül)

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