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Montag, den 13. Mai 2019
sus09 720Kein ganz so häufiges Bild: Der Kapitän trifft ins Schwarze – Timo Pach mit dem Führungstor

sus09adlerosterfeld
SuS 09 Dinslaken - SV Adler Osterfeld  1:3 (0:2)
12.05.2019 - 15:15
Bezirksliga Niederrhein Gr.4 – 31.Spieltag 2018/2019

Der SV Adler gewinnt ungefährdet in Dinslaken.

In einem Spiel zweier Mannschaften jenseits von Gut (Aufstiegschancen) und Böse (Abstiegsängsten) gelang dem SV Adler nach zuletzt drei sieglosen Spielen mal wieder ein Erfolg. Trotz der Bedeutungslosigkeit des Spiels boten beide Mannschaften dem spärlich anwesenden Publikum ein ganz unterhaltsames Spiel, auch wenn die ganz große Spannung fehlte.

Auf extrem holprigen Geläuf begannen zunächst die Gastgeber ein wenig aktiver, ohne jedoch zu wirklich gefährlichen Abschlüssen zu kommen. Der SV Adler nahm erst ab einer guten Viertelstunde auch offensiv am Spiel teil – traf aber sofort. Kapitän Timo Pach, kein ausgewiesener Torjäger, ließ einen Dinslakener Verteidiger aussteigen und vollstreckte zum 0-1. Von diesem Moment an war der SV Adler über weite Strecken spielbestimmend – wenn auch ohne allzu viel Zug zum Tor. Ereignisreich war dann vor allem die allerletzte Minute des ersten Durchgangs. Erst traf Dinslakens Andreas Siebert mit einem Distanzschuss das Lattenkreuz, im direkten Gegenzug erhöhte Kevin Skoda auf 0-2, verdient, wenn auch wohl um ein Tor zu hoch zu diesem Zeitpunkt.

Im zweiten Durchgang wurde es dann doch noch recht zäh: Der SV Adler musste nicht viel tun, den 09ern fehlte der allerletzte Biss, um das Spiel vielleicht noch mal zu drehen. Eher aus dem Nichts traf dann Dinslakens Nico Wittwer mit dem Kopf nach Kopfballvorlage zum Anschlusstreffer, aber bereits im nächsten Angriff nach dem Anstoß stellte Joel Goldberg den alten Abstand wieder her. Zwar gab der Gastgeber nicht auf, ein Tor sollte aber nicht mehr fallen. Einen letzten kleinen Aufreger gab es fünf Minuten vor Schluss, als Elias Neumann – je nach Sichtweise – auf der Linie oder erst kurz dahinter klären konnte. In Ermangelung an technischen Hilfsmitteln musste sich der Unparteiische auf seine Augen verlassen und er entschied darauf, den vermeintlichen Treffer nicht zu geben, so dass es beim über weite Strecken souveränen Auswärtserfolg blieb.

Durch den Dreier sprang der SV Adler wieder auf Platz 6 und ist nun wieder stärkster Oberhausener Bezirksligist. Die Chancen stehen gut, diese Position nächsten Sonntag verteidigen zu kommen, denn mit RWS Lohberg kommt der abgeschlagene Tabellenletzte ins Waldstadion. Mit fast sechs Gegentoren im Schnitt weist Lohberg eine verheerende Bilanz aus, umso beachtlicher, dass die Mannschaft weiterhin Woche für Woche antritt. Anstoß ist um 15:00.

Tore: 0-1 Timo Pach (19.), 0-2 Kevin Skoda (45.), 1-2 Nico Wittwer (68.), 1-3 Joel Goldberg (69.)

Es spielten: Strauch - Pach, Kücükarslan, Hauner, Matuszzak, Avendano Schön (72. Neumann), Skoda (61. Kampen), Saglam, Thiel, Trimborn (61. Klujew), Goldberg.