Kein Sieger im 10-Tore Derby
Sonntag, den 07. April 2019
lirich 720Einmarsch zum 10 Tore-Spektakel

adlerosterfeldarminialirich
SV Adler Osterfeld - DjK Arminia Lirich  5:5 (2:3)
07.04.2019 - 15:00
Bezirksliga Niederrhein Gr.4 – 26.Spieltag 2018/2019

10 Tore und dennoch kein Sieger, gibt´s so häufig auch nicht. Zwar ein Spektakel für die Zuschauer aber eine Offenbarung für beide Abwehrreihen. Fehler auf beiden Seiten zog da ein häufiges Achselzucken und Kopfschütteln nach sich.

Gleich mit Anpfiff offenbarte der SV Adler seine derzeit löchrige Abwehr. Die erste Chance nach wenigen Sekunden ließen die Gäste noch ungenutzt, die Zweite saß dann allerdings. 0-1 nach gerade mal 60 Sekunden. Und Lirich legte nach, Andre Peters mit einem Doppelpack zum 0-2. Am Ende von Halbzeit eins stand es immerhin nur 2-3. Zweimal war Tobias Hauner nach Zuspiel von Ralf Thiel erfolgreich.

Die zweite Hälfte wurde noch verrückter: Nach Ralf Thiel's Ausgleichtreffer dachte man eigentlich, die Partie jetzt im Griff zu haben. Doch Lirich legte erneut vor. Keine 15 Minuten später war die Partie allerdings gedreht. Nach Foulspiel an Mehmet Gül verwandelte Hauner den fälligen Strafstoß erst sicher zum 4-4 und drehte anschließend mit seinem 35. Saisontreffer die Partie. Allerdings versäumte es Adler in der Folgezeit den Sack zuzumachen, was sich fünf Minuten vor Schluss rächte. Am Ende hatte der SV Adler sogar noch Glück, das Lirich in den Schlussminuten ebenfalls beste Chancen ungenutzt ließ.

5:5 - verrück, aber gerecht. Einen Gewinner hatte diese Partie am Ende allerdings auch nicht verdient. „Das war keine gute Leistung, aber unterm Strich war es ein schönes 5-5 für die Zuschauer. Aber ich bin natürlich nicht zufrieden und mache mir Sorgen um die nächsten Wochen", zog auch Udo Hauner ein verhaltenes Fazit.

Tore: 0:1 Andre Peters (1.), 0:2 Andre Peters (5.), 1:2 Tobias Hauner (12.), 1:3 Jan Swoboda (24.), 2:3 Tobias Hauner (25.), 3:3 Ralf Thiel (55.), 3:4 Jan Swoboda (65.), 4:4 Tobias Hauner (70. Foulelfmeter), 5:4 Tobias Hauner (79.), 5:5 Robin Papert (84.)

Es spielten: Buchzik – Kücükarslan, Giotis (58. Werner), Pieritz, Hauner, Gül, Matuszzak (46. Klujew), Boukdir (46. Bockholt), Thiel, Trimborn, Goldberg

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