Mies
Sonntag, den 25. September 2011
adlerrelinghausen
SV Adler Osterfeld – ESC 06 Rellinghausen  1:5 (0:2)

Landesliga Niederrhein Gr.1 – 6.Spieltag 2011/2012

Adler geht gegen Rellinghausen unter, schlechter war nur der Schiedsrichter.

Um eines Vorwegzunehmen, obwohl die Leistung des Schiedsrichtergespanns unterirdisch war, war das heute nicht der Grund für die deutlichen Niederlage. Ein weiteres Indiz dafür, Schlussmann Rene Staron war trotz fünf Gegentreffer erneut bester Adlerakteur.

Von Beginn an musste man Angst und Bange um den SVA haben. Rellinghausen spielte gut auf und hatte nach nur 5 Minuten bereits zwei riesen Dinger. Erdem Saglam hätte freistehend vor dem Gästekeeper aber fast für eine glückliche Adler Führung gesorgt (13.).

Auf der anderen Seite muss Rene Staron mit teils Hammer Paraden immer wieder vor einem Rückstand bewahren. In der 27. Minute dann der erste Tiefpunkt von Schiedsrichter Sascha Radusch. Nach einem Foul tadelt er eine unsaubere Aktion von Gästespieler Vladi Kreshnik völlig übermotiviert mit Rot. Jeder im Waldstadion hat da wohl mit einer gelben Karte gerechnet.

Trotz Überzahl kann Adler keinen Vorteil daraus ziehen. Im Gegenteil, nach 33. Minuten fällt das 0:1 durch Emrah Cinar. Doch auch hier ging eine Fehlentscheidung voraus. Der Eckball der zur Führung führte, hätte es nicht geben dürfen. Und irgendwie zogen sich solche Entscheidungen durch die ganze Partie. Fouls wurden gepfiffen, wo keine waren und umgekehrt.

Mit einem sehenswerten Freistoß kann Patrick Cibis fast ausgleichen (41.), doch praktisch mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Stefano Trißler auf 0:2. Vom Spielverlauf absolut verdient.

Kurz nach Wiederanpfiff war die Partie dann endgültig gelaufen. Erdem Saglam (Rot) und Manuel Werner (Gelb-Rot) durften kurz nacheinander vorzeitig zum Duschen. In Unterzahl kassierte der SV Adler auch prompt das 0:3 (Stefano Trißler -  53.).

Mehmet Gül konnte kurzzeitig verkürzen (1:3 – 55.), doch die Gäste ließen durch Emrah Cinar (58.) und Phillip Reichard (84.) weitere Treffer folgen. Einzig Rene Staron war es zu verdanken, dass das Ergebnis  nicht noch weitaus höher ausfiel.

Aufstellung: Staron – Saglam, Kandziora (46. – Czajkowski),  Werner, Cibis, Trimborn, Karagöz, Gül, Terwiel (75. – Asamoah), Ben Romdhane (53. – Markota), Seggio

Bilder - Pressespiegel