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Pressespiegel zum Landesligaspiel  Rot-Weiss Essen II - SV Adler Osterfeld
14. Spieltag - 2010/2011

DerWesten.de

Rabenschwarzer erster Advent
27.11.2011 | 18:36 Uhr

Adler Osterfeld bezieht bei der Reserve von Rot-Weiss Essen mächtig Prügel: 0:9!

„Bloß ganz, ganz schnell vergessen", mochte Achim Mawick das Ergebnis seiner Osterfelder am ersten Advent bei der „Zweiten" von Rot-Weiss Essen sofort wieder aus seinem Gedächtnis streichen. Mit sage und schreibe 0:9 (0:4) verlor der SV Adler bei den Rot-Weissen. Mawick ehrlich: „Auch in der Höhe verdient."

Der Anfang vom Ende begann bereits in der achten Minute. Aleksandar Jovic brachte die Essener früh in Führung. „Von da an haben wir uns ergeben", erkannte Mawick. „Für das, was danach passiert ist, gibt es keine Entschuldigung. Da war weder das Wetter, noch der Platz, noch sonst irgendwer Schuld", fand der Übungsleiter für seine Verhältnisse deutliche Worte. „Danach brach das komplette Mannschaftsgefüge zusammen", erklärte er weiter.

Es folgten weitere Treffer der Hausherren in der 25., 34. und 44. Minute. Die Partie war damit bereits zur Pause beim Stande von 4:0 entschieden. Bei den Rothebuschern wurde wieder einmal deutlich, woran es bei ihnen hapert. Sie leisten sich einfach zu viele individuelle Fehler, so auch in Essen.

Nachdem Seitenwechsel spielte RWE sich weiter in einen Rausch und traf nach Belieben. Der in der 62. Minute eingewechselte Nicolai Lux zeichnete sich noch als dreifacher Torschütze aus.

„Immerhin nicht zweistellig verloren", hatte Mawick seinen Humor nicht verloren. Nun wird eine Menge Aufbauarbeit in der Woche auf ihn zukommen. „Jetzt gilt es, die Mannschaft wieder aufzurichten", weiß „Schimmel". Aufgeschlossen hat Adler mit Safak, was die Gegentore angeht: 43 Stück in 14 Spielen...

Marc Guntermann

Quelle: DerWesten.de

Vorbericht

Rot-Weiss Essen II - SV Adler Osterfeld

Die Reserve-Mannschaft von Rot-Weiss Essen stuft Achim Mawick als „launische Truppe" ein. „An guten Tagen können die jeden schlagen, an schlechten aber auch gegen jeden verlieren, wobei das 7:0 gegen Safak natürlich schon eine Hausnummer ist", wie er betont.

Nur zur Erinnerung: Gegen Safak verlor die Mawick-Truppe vor drei Wochen nach unterirdischer Leistung 2:3 und da schien es so, als würde Adler wieder im Abstiegskampf mitmischen. Durch das 4:1 bei Konkurrent SF Niederwenigern zogen die Mawick-Schützlinge dank einer Glanzleistung des Sturm-Duos Dennis Terwiel / Gino Seggio den Kopf aus der Schlinge.

„Daran gilt es anzuknüpfen", so der Coach. Sebastian Dorgaten, der nach einer gefühlten Ewigkeit wieder zum Einsatz kam, wird ebenso fehlen wie Felix Asamoah und Shkelzen Imeri. Robert Trimborn ist nach seiner Platzwunde wieder dabei. „Wenigstens einen Punkt mitnehmen und dann mal schauen, was die Konkurrenz so macht", frohlockt Mawick.

Quelle: DerWesten.de