|
Pressespiegel zum Landesligaspiel SV Adler Osterfeld - SC Velbert 4. Spieltag - 2011/2012
Wiedergutmachung geglückt Oberhausen, 11.09.2011, Marc Guntermann
Adler Osterfeld hatte beim 6:1 gegen Velbert leichtes Spiel
Die Wiedergutmachung für die zwei Klatschen in Ronsdorf und gegen Cronenberg ist dem SV Adler eindrucksvoll gelungen. Mit 6:1 (3:0) fegten die Rothebuscher einen harmlosen SC Velbert nach Hause. Das war nicht nur gut für das angeknackste Selbstbewusstsein, sondern vor allem für das deutlich ins Minus geratene Torverhältnis.
Bereits nach 15 Minuten standen die Weichen auf Sieg. Nach schöner Kombination zwischen Mehmet Gül und Tobias Hauner, setzte dieser Dennis Terwiel in Szene, der SCV-Torwart Peter Richard Garweg umspielte und einnetzte (10.). Nur vier Minuten später legte Terwiel für Gül nach tollem Zusammenspiel mit Nabil Ben Romdhane auf – das 2:0 durch den kleinen wuseligen Spielmacher. Das war noch nicht alles: Nach 20 Minuten war es erneut Terwiel der im Strafraum richtig spekulierte – 3:0. Adler spielte sehenswerten Fußball mit tollen Kombinationen. So sah keine Mannschaft aus, die in den letzten beiden Partien untergegangen war, wobei die Gäste aus Velbert es den Hausherren auch äußerst leicht machten. Auch die beiden Neuen aus der „Zweiten", Romdhane und Ferhat Türkmen, machten beide ein klasse Spiel. Einziger Wermutstropfen: Robert Trimborn musste nach 32 Minuten mit einem dickem Knöchel nach einem rüden Einsteigen von Julian Haase ausgewechselt werden, scheint aber nichts Schlimmeres zu sein.
Die Velberter hatten sich längst aufgegeben und Adler konnte schalten und walten, wie es wollte. Attila Yula (49.), erneut Gül (64.) sowie der eingewechselte Ali Karagöz (73.) machten das halbe Dutzend voll. Da hatte Achim Mawick endlich mal wieder Grund zum Lachen. Daran änderte auch der Ehrentreffer in der 90. Minute nichts mehr.
Quelle: DerWesten.de
SV Adler Osterfeld - SC Velbert
Unter der Woche wurde viel gesprochen beim SV Adler nach den zwei Klatschen gegen Ronsdorf (1:5) und Cronenberg (0:5). Coach Achim Mawick führte diverse Einzelgespräche und appellierte an die Mannschaft. „Ich musste einfach mal meinen Frust loswerden", sagt Mawick. „Ohne dabei mit den Jungs zu hart ins Gericht zu gehen." Vielmehr wünscht sich Mawick jetzt eine Trotzreaktion seiner Kicker. Vor der Partie gegen den SC Velbert wird er einige Veränderungen vornehmen. Personell bekommen Ferhat Türkmen und Nabil Ben-Rhomdane aus der „Zweiten" ihre Chance. Patrick Cibis ist nach seiner Urlaubspause wieder dabei. Ebenso Attila Yula. Taktisch wird er wesentlich offensiver agieren lassen, deswegen wird Tobias Hauner wahrscheinlich von der Abwehr in den Angriff befördert. „Der Junge kann im Grunde alles spielen." Unabhängig von der taktischen Ausrichtung kann es nur besser werden aus Sicht der Osterfelder.
Quelle: DerWesten.de
|