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Pressespiegel zum Landesligaspiel SV Adler Osterfeld - Cronenberger SC
3. Spieltag - 2011/2012

DerWesten.de

Lehrstunde für Adler
Oberhausen, 04.09.2011, Marc Guntermann

Adler Osterfeld beim 0:5 gegen den Cronenberger SC völlig überfordert

Wenn dies kein Meisterschaftsspiel, gewesen wäre, hätte man glauben können, der SV Adler Osterfeld und der Croneberger SC spielen in unterschiedlichen Ligen. Es gab keine zwei Meinungen darüber, dass der Gast aus Wuppertal beim 5:0 (3:0)-Sieg im Waldstadion mindestens eine Klasse besser war und auch in der Höhe verdient gewann. Adler-Trainer Achim Mawick sprach sogar von einer Demontage.

Die Vorgabe des Osterfelder Übungsleiters, so lange wie möglich die Null zu halten, war schon nach zwölf Minuten über den Haufen geworfen. Und nach dem 0:2 nach 20 Minuten wusste Mawick bereits, dass seine Jungs denen aus Wuppertal am heutigen Tag nicht gewachsen sind. Die Gäste aus dem Bergischen Land – und das erkannten alle Osterfelder neidlos an – waren kombinationssicher, technisch versiert und immer einen Schritt schneller. Kurzum: Cronenberg spielte einfach einen ganz anderen Ball und sind in dieser Form nicht zu Unrecht einer der Meisterschaftskandidaten.

Zwischendurch wurde die Partie etwas rüder – von beiden Seiten aus. Bei Adler war der Frust groß, einem scheinbar übermächtigen Gegner nicht Paroli bieten zu können, während die Wuppertaler in manchen Situationen etwas übermotiviert zu Werke gingen. Nach 32 Minuten hatte Mehmet Gül die große Chance auf 1:2 zu verkürzen, traf aber nur die Latte. Auch Dennis Terwiel hatte den Anschlusstreffer auf dem „Schlappen" (45.) und im Gegenzug spielten Cronenberg einen Konter vorbildlich zu Ende, mit dem Ergebnis des dritten Treffers.

Nicht nur in dieser Szene, die zum 0:3 führte, wurde deutlich, dass Adler auf den Außen völlig überfordert war.

Manuel Werner auf rechts und Erdem Saglam auf links, der nach 35 Minuten gegen Felix Asamoah ausgetauscht wurde, sahen kein Land. Und Michael Kandziora hatte gegen den zweifachen Torschützen Hakan Türkmen keinen Stich.

In der zweiten Hälfte schalteten die Gäste mindestens einen Gang zurück, so dass Adler mal Luft holen und ins Spiel zurückfinden konnte. Die Konter der Gäste wurden einfach vorbildlich herausgespielt und vollendet, so dass es am Ende 0:5 hieß. „Das war nicht unsere Kragenweite", gab Mawick ehrlich zu. „Croneberg war eine andere Liga."

Quelle: DerWesten.de

Vorbericht

SV Adler Osterfeld - Cronenberger SC

„Meine Mannschaft muss auf jeden Fall ein anderes Gesicht zeigen, sonst geht das wieder den Bach runter", appelliert Achim Mawick an die Grundtugenden seiner Akteure. Die waren beim 1:5 in Ronsdorf nicht vorhanden und deswegen gingen die Rothebuscher baden. Im Tor wird erstmals René Staron für den bei der Ronsdorf-Pleite unglücklich agierenden Matthias Eckl stehen – keine Degradierung, das Wechselspiel auf der Torwart-Position ist mit beiden „Schnappern" abgesprochen. Gegen Cronenberg trifft Adler auf einen der Aufstiegsaspiranten. „Für mich einer der Favoriten", sagt Mawick, der deswegen gerne die Außenseiterrolle annimmt. „Wir wollen hinter sicher stehen", lautet die Marschroute des Übungsleiters. Der ist froh, dabei wieder auf die Dienste seines Abwehrchefs Tobias Hauner zurückgreifen zu können. Dafür muss er Attila Yula, der im Urlaub weilt, ersetzen. Gegen Cronenberg verloren die Rothebuscher letzte Saison beide Partien. Wenn diesmal etwas dabei herausspringen soll, müssen sie an die Leistung vom 2:1 gegen die SF Niederwenigern anknüpfen. Da haben sie genau die Qualitäten gezeigt, die sie letzte Woche unverständlicherweise haben vermissen lassen.

Quelle: DerWesten.de