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Pressespiegel zum Landesligaspiel SV Adler Osterfeld - SF Niederwenigern 1. Spieltag - 2011/2012
Das Glück des Tüchtigen Oberhausen, 21.08.2011, Marc Guntermann
Adler Osterfeld schlägt Niederwenigern 2:1 – Glücklich, aber nicht unverdient
Das ist ja gerade noch mal gut gegangen. Mit 2:1 (1:0) schlug der SV Adler Osterfeld Aufsteiger Sportfreunde Niederwenigern und darf sich glücklich schätzen, dass die Gäste besonders in der Schlussphase mehrere hochkarätige Chancen ungenutzt ließen. Unverdient war der Sieg der Rothebuscher aber nicht, sie haben über 90 Minuten alles gegeben und gingen zum Ende hin auf dem Zahnfleisch.
Die Gäste aus Hattingen fanden besser in die Partie und kontrollierten die ersten 30 Minuten. Einen Distanzschuss von Niklas Lümmer hatte Matthias Eckl im Nachfassen sicher (23.). Eckl hielt gestern überragend. René Staron wurde erst am Samstag frei gemacht. In dieser Verfassung wird es für Staron schwer an Eckl vorbei zu kommen. Auch bei der nächsten Möglichkeit der Gäste war Eckl auf dem Posten und parierte gegen Fabian Lümmer prächtig.
Nach knapp 30 Minuten kam Adler besser in Schwung. Zunächst Attila Yula (28.) und danach Mehmet Gül (32.) hatten das 1:0 auf dem „Schlappen". Ali Karagöz, der bis dato kein Land gegen seinen Gegenspieler sah, sorgte dann für die Führung des SVA. Er konnte endlich einmal seinem Bewacher entwischen und nach einer Hereingabe von Gül drückte er den Ball ins rechte Eck (34.). Er hatte Glück, denn Gäste-Torwart Daniel Paries war noch dran.
Blackout von Paries
Kurz nach dem Seitenwechsel wäre Paries am liebsten in ein Loch gesprungen, wenn eins in seiner Nähe gewesen wäre. Was ging bloß in seinem Kopf in der 49. Minute vor? Im Ballbesitz spielt er die Kugel genau Karagöz in die Füße – anstatt einem seiner Abwehrspieler. Der Adler-Stürmer nahm das Geschenk an und hob den über ihn hin weg ins Tor – 2:0 für die Hausherren.
In der Folge war es dann aber Paries, der mit klasse Paraden wie gegen Manuel Werners Schuss (58.) seinen Klub im Spiel hielt. Fehler also wieder ausgebügelt.
Und nach dem Anschlusstreffer von Lümmer (67.) drohte das Spiel zu kippen. Während Adler seine Kontermöglichkeiten kläglich vergab, hatte Niederwenigern zwei Riesen-Möglichkeiten zum Ausgleich. Eckl und die Latte standen aber im Weg. „Das war ganz schön nervenaufreibend", gab Achim Mawick zu. „Hauptsache gewonnen."
Quelle: DerWesten.de/Oberhausen
Das wirft einen Sportfreund nicht um Hattingen, 21.08.2011, Heiner Wilms
Adler Osterfeld - SF Niederwenigern 2:1
Punkte gab es zwar noch nicht, doch die Leistung lässt für die Zukunft hoffen. Mit 1:2 verloren die Sportfreunde Niederwenigern ihr erstes Landesliga-Spiel gegen Adler Osterfeld.
Es war eine intensive Partie, die bei den Protagonisten aus Niederwenigern schon einige Spuren hinterlassen hatte. „Das war heute sehr anstrengend, dass ging auch an die Nerven", sagte SFN-Trainer Jürgen Margref und fügte dann hinzu: „Von solchen Spielen werden wir in dieser Saison noch einige erleben."
Die Sportfreunde merkten in Osterfeld schnell, dass sie jetzt eine Klasse höher spielen, dass die Gegner also stärker werden. Adler Osterfeld gefiel vor allem in technischer Hinsicht. Dennoch stand Niederwenigen zunächst geordnet und ließ kaum Chancen zu. Doch in der 34. Minute passierte es dennoch – ein schöner Pass in die Schnittstelle der Abwehr, ein trockener Abschluss, die Gastgeber führten mit 1:0.
„In der zweiten Halbzeit wollten wir es dann besser machen", sagte Niederwenigerns Fußball-Abteilungsleiter Bertold Pieper, der aber nur vier Minuten nach Wiederanpfiff wieder das Gesicht in den Händen vergrub. Denn da konnte Torwart Daniel Paries einen Rückpass nicht richtig verarbeiten und legte so gewissermaßen zum 2:1 für Osterfeld auf. „Das ist aber auch dumm gelaufen", sagte Pieper. „Er ist Linksfuß, und ihm wurde der Ball auf den rechten Fuß gespielt. In dieser Szene sah er nicht so gut aus, ansonsten hat er aber hervorragend gehalten."
0:2 lag der Aufsteiger also zurück, doch von Resignation noch keine Spur. Ganz im Gegenteil: Niederwenigern wehrte sich nun, und Niederwenigern kam auch zurück ins Spiel. Nach einer tollen Kombination über Niklas Lümmer und Matthias Hendriks erzielte Fabian Lümmer in der 68. Minute den Anschlusstreffer.
Und es hätte noch mehr werden können. Niederwenigern kam zu weiteren Chancen. Die größte und sicherlich auch spektakulärste gab es in der Schlussminute, als es Florian Machtemes mit einem Fallrückzieher versuchte. Doch es fehlten ein paar Zentimeter – Machtemes traf die Latte.
„Das wirft uns nicht um", sagte Bertold Pieper. „Wir werden weiter lernen. „Um zum ersten Mal in der Bezirksliga zu gewinnen, haben wir damals fünf Spiele gebraucht. Das wird schon."
Quelle: DerWesten.de/Hattingen
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