Verstärkung für die Defensive
Dienstag, den 05. Juni 2018
kaprys-720Herzlich willkommen beim SV Adler: Francisco Javier Avendao Schön und Marius Baensch

Marius Baensch und Francisco Javier Avendao Schön kommen im Doppelpack von der SG Kaprys II und werden der Defensivabteilung mehr Qualität verleihen.

Baensch spielte bereits in der Jugend unter Trainer Udo Hauner und war auch einige Jahre fester Bestandteil in Adlers Landes- und Bezirksligamannschaft. Vorsitzender Manuel Werner war die Freude über die Rückkehr sichtlich anzusehen: „Mit Marius haben wir einen Altbekannten wiedergeholt, der damals als er bei uns aus der Jugend kam, in der Landesliga beeindruckende Leistungen gezeigt hat".

„Ich kenn den Verein ja schon ein bisschen, habe hier 12-13 Jahre gespielt. Auch unter Udo, der mein erster Trainer hier bei Adler war", freut sich auch Marius Baensch über die Rückkehr. Im Jahr 2015 hat ihm eine schwere Verletzung im Kreispokalfinale gegen Sterkrade Nord zurückgeworfen. Kreuzbandriss war da nur eine von vielen Diagnosen. Deshalb wechselte er zur SG Kaprys, um ein paar Ligen tiefer wieder Spielpraxis zu bekommen. Manuel Werner: „Nach dem Kreuzbandriss kam er schwer wieder in die Gänge und ich hoffe, dass er nach den 2-3 verletzungsfreien Jahren wieder komplett fit wird. Wenn wir es hinbekommen den Jungen wieder fit auf dem Platz zu haben, dann kann er uns gerade hinten wieder die oft fehlende Stabilität geben. Als persönliches Ziel gibt Baensch bescheiden an: „Ich möchte gerne so viele Spiele wie möglich machen und der Mannschaft weiterhelfen".

Mit Marius Baensch kommt auch der aus Venezueler stammende Francisco Javier Avendao Schön zum SV Adler. Der 22-Jährige Student, dessen Bruder bei Arminia Klosterhardt in der A-Jugend spielt, kam 2016 zur SG Kaprys und möchte sich nun etwas höher versuchen. „Mein Onkel kannte ein paar Leute von Kaprys, deshalb bin ich dort gelandet. Ich wollte jetzt aber auf etwas höheren Niveau spielen, deshalb hat mir Marius von Adler erzählt". Manuel Werner sagt dazu: „Der Marius hat mir den „Isco" als guten Außenverteidiger empfohlen. Er war jetzt auch schon 2-3-mal trainieren und das sah auch schon sehr gut aus. Ich glaube, wenn er sich schnell integrieren kann, dann wird er es hier schaffen auf seine Spiele zu kommen, weil wir ein sehr familiärer Verein sind. Ich glaube, dass er sehr viel lernen wird, wenn er auf höheren Niveau spielen kann. Wir möchten ihm dabei helfen den nächsten Schritt in seiner Entwicklung zu machen".

„Isco" spielte in der Jugend bei seinem Heimatverein Estudiantes de Merida, wo er schon als 17-Jähriger bei der Erstligamannschaft von Merida mittrainieren durfte.