| Niederlage auf hohem Niveau |
| Sonntag, den 28. März 2010 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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1.FC Bocholt – SV Adler Osterfeld 2:0 (0:0) Landesliga Niederrhein Gr.3 – 22. Spieltag 2009/2010 Kurioses Spiel endet “Am Hünting“ 2:0 für den Gastgeber. Gleich dreimal Aluminium hat der SV Adler in dieser Partie zu verzeichnen gehabt, die Gastgeber stellten sich bei ihrer Chancenverwertung allerdings auch nicht viel besser an. Der 1.FC Bocholt legte mit Unterstützung der Fans gleich richtig los und setzte das junge Adler-Team zu Beginn mächtig unter Druck. Der Support der Bocholter Anhänger, in dieser Liga wohl einmalig. Adler in den ersten 10 Minuten nur mit Entlastungsangriffen, legte die Scheu vor der guten Kulisse aber schnell ab und spielte gut mit. Bis zur Halbzeit überboten sich beide Teams allerdings in Auslassen aller bester Chancen. In der 13. Minuten der erste Aluminium Treffer. Nach einem Missverständnis in der Bocholter Abwehr kommt Gino Seggio zum Schuss und setzt den Ball aus gut 10 Metern an den rechten Außenposten. Wenig später trat Ferit Cifdalöz zum Freistoß an, Torentfernung gute 20 Meter. Doch auch hier der SV Adler im Pech. Der stramme Schuss hätte unten links ins Eck gepasst, der Bocholter Keeper kann aber noch so eben an den Pfosten lenken. Weiter Großchancen für Adler hatte Hauner in der 36. Minute und Gino Seggio kurz vor dem Halbzeitpfiff. Vergessen sollte man aber auch nicht die zahlreiche Möglichkeiten der Gastgeber. So hätte es Anstatt eines 0:0 auch mit einen 3:3 in die Halbzeit gehen können. In Halbzeit zwei dann der dritte Aluminium Treffer für Adler. Nach einem Freistoß bringt Cifdalöz den Ball in den Strafraum wo Dennis Terwiel mustergültig auf Tobias Hauner ablegt. Viele spekulierten hier wohl auf Abseits, ob sich Tobias Hauner dadurch aus der Ruhe bringen ließ? Völlig unbedrängt kann er den Ball aus fünf Metern nicht ins Gehäuse unterbringen und trifft nur den rechten Pfosten. Das Spiel war jetzt nicht mehr ganz so temporeich wie in der ersten Hälfte, doch blieb es vor beiden Toren jederzeit gefährlich. In der 69. Minute drosch Dennis Terwiel einfach mal aus der Distanz aufs Tor, doch auch hier kann der Bocholter Keeper entschärfen. Kurz darauf war es dann doch passiert. Eine Verwirrung im Adler Strafraum kann Giovanni Vaccarello zur Bocholter Führung nutzen und keine zwei Zeigerumdrehungen weiter kann Adin Alagic gar auf 2:0 erhöhen. Unrühmlicher Höhepunkt dann leider noch die rote Karte für David Gajda (77.), der sich zu einem Revangefoul hinreißen ließ. Das Spiel somit endgültig entschieden. Mit ein wenig mehr Glück wäre zumindest ein Punkt drin gewesen, ja verdient gewesen.
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